Close Menu
Mobility News
  • Aktuelles
  • Bauen + Wohnen
  • Digital
  • Finanzen
  • Human Resources
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
Beliebt
Verdugo Travel - individuelle Reisen weltweit.

Zwischen Algorithmus und Erfahrung: Wie Verdugo Travel individuelle Reisen plant

Hohe Nachfrage nach vorgezogenem Bestellstart: BMW Werk München startet mit steiler Anlaufkurve die Serienproduktion des BMW i3*

CMF präsentiert Clip Pro: Open-Ear-Sound im Clip-Design

Mobility News
Abonnieren
  • Aktuelles
  • Bauen + Wohnen
  • Digital
  • Finanzen
  • Human Resources
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
Mobility News
You are at:Home»Human Resources»Neue HSLU-Studie: Arbeitsdruck erhöht Unfallrisiko auf der Strasse
Human Resources

Neue HSLU-Studie: Arbeitsdruck erhöht Unfallrisiko auf der Strasse

Schweizer FachmedienBy Schweizer FachmedienMai 6, 202604 Mins Read
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email

Wer beruflich viel fährt und unter hohem Arbeitsdruck steht, hat ein erhöhtes Unfallrisiko auf der Strasse. Das zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern im Auftrag der Stiftung Prävention der AXA. Die Auswertung von über einer Million Fahrten belegt: Branchen wie Gastronomie, Handwerk oder Sozialwesen sind besonders gefährdet – und nicht die Lieferdienste. Verbesserte Arbeitsbedingungen und gezielte Präventionsmassnahmen können nicht nur die Gesundheit der Fahrerinnen und Fahrer schützen, sondern auch die Sicherheit auf Schweizer Strassen erheblich erhöhen.

Personen, die beruflich viel unterwegs sind, verursachen überdurchschnittlich viele leichte Unfälle. Die Gründe dafür wurden in der Schweiz bisher nicht tiefgreifend untersucht. Eine neue Studie der Hochschule Luzern (HSLU) im Auftrag der Stiftung für Prävention der AXA schliesst diese Lücke und legt erstmals systematisch dar, wie stark Arbeits- und Zeitdruck, fehlende Erholung und eine unklare Sicherheitskultur im Unternehmen das Fahrverhalten von Berufsfahrenden beeinflussen. Müdigkeit, Ablenkung und Zeitdruck zählen dabei zu den grössten Gefahrenquellen.

Besonders betroffen sind Berufsgruppen, bei denen das Fahren nur eine Nebentätigkeit ist – etwa in der Gastronomie (z.B. Pizzakurier), im Handwerk (z.B. Schreiner oder Sanitär) oder im Sozialwesen (z.B. ambulante Pflegedienste). «In diesen Branchen stehen verkehrssicherheitsbezogene Schulungen vielerorts nicht im Fokus oder strukturierte Präventionsmassnahmen fehlen teilweise», sagt Studienleiter Prof. Dr. Christian Weibel. Die ausgewerteten Daten würden bei solchen Vielfahrenden häufiger ein risikoreiches Fahrverhalten zeigen. In Branchen, in welchen das Fahren hingegen die Haupttätigkeit darstellt, wie beispielsweise Lieferdienste, seien präventive Massnahmen und Programme hingegen weiterverbreitet – und das Unfallrisiko geringer.

Unternehmen haben Hebel in der Hand

Die Untersuchung zeigt Handlungsfelder auf: Unternehmen, die klare Sicherheitsrichtlinien umsetzen, Mitarbeitende schulen und faire Zeitpläne ermöglichen, können das Unfallrisiko reduzieren. Eine verankerte Sicherheitskultur, unterstützt durch Feedbacksysteme, Schulungen und Belohnungsmechanismen, verbessert nicht nur das Verhalten am Steuer, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden der Mitarbeitenden.

«Wir sehen, dass gezielte Massnahmen wie flexible Pausenregelungen, betriebliches Gesundheitsmanagement, Trainings mit Gamification oder der Einsatz moderner Fahrerassistenzsysteme das Unfallrisiko deutlich senken können», sagt Weibel. «Letztlich entstehen durch weniger Ausfälle und geringere Unfallzahlen auch wirtschaftliche Vorteile», so der Wirtschaftspsychologe. Wenn Mitarbeitende seltener ausfallen, senke das nicht nur die Kosten der Unternehmen, sondern stärke auch die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.

Verkehrssicherheit nicht isoliert betrachten

Einzelne Massnahmen allein würden jedoch die volle Wirkung gar nicht entfalten können. Vielmehr braucht es einen systemischen Ansatz. «Erst durch die Kombination lässt sich die Sicherheit im Berufsverkehr nachhaltig verbessern», sagt Weibel. Dies ermöglicht es den Unternehmen, sowohl die Sicherheit als auch das Wohlbefinden ihrer Mitarbeitenden nachhaltig zu stärken.

Zur Studie «Gesundheit und Sicherheit im Strassenverkehr»

Die breit angelegte Untersuchung bestand aus Literaturrecherche, qualitativen Interviews mit Experten und Expertinnen, Unternehmensvertretenden und Vielfahrenden. Ergänzend wurde das Fahrverhalten mit Fahrzeugdaten ausgewertet und durch eine Online-Befragung der Vielfahrenden vertieft analysiert. Insgesamt wurden Fahrzeugdaten von über 1.25 Millionen Fahrten ausgewertet.

In der Studie ging es explizit um Vielfahrende, die mit Fahrzeugen der Führerausweis-Kategorie B unterwegs sind, also keine Lastwagen oder Busse.

Fünf Tipps für Vielfahrende

  1. Pausen bewusst einplanen: Vermeiden Sie lange, unterbrechungsfreie Fahrten. Kurze Erholungspausen fördern die Konzentration, senken das Unfallrisiko und verbessern das Wohlbefinden.
  2. Stress reduzieren: Erkennen Sie Stressfaktoren wie Zeitdruck oder Stau und nutzen Sie Strategien zur Stressbewältigung wie Achtsamkeitstechniken oder eine vorausschauende und realistische Zeitplanung. Sorgen Sie für regelmässige Erholungsphasen, ob beim Sport, mit der Familie oder im Freundeskreis.
  3. Sicherheit vor Tempo: Überhöhte Geschwindigkeit oder das «Aufholen» von Verspätung erhöhen das Unfallrisiko massiv. Der Zeitgewinn hingegen ist meist bescheiden. Ziel ist es, sicher und gesund anzukommen – nicht möglichst schnell.
  4. Gesundheit ernst nehmen: Schlaf, Ernährung und psychische Stabilität sind entscheidend für eine sichere Fahrweise.
  5. Fahrsicherheitstrainings nutzen: Auch routinierte Vielfahrende profitieren von regelmässigen Trainings und Schulungen.

Fünf Tipps für Unternehmen

  1. Zeitdruck vermeiden: Realistische Tourenplanung und flexible Pausen erhöhen die Sicherheit.
  2. Sicherheitskultur aktiv fördern: Klare Regeln und Vorbildverhalten seitens der Führungskräfte stärken die Verkehrssicherheit.
  3. Schulungsangebote bereitstellen: Trainings zu Fahrtechnik, Stress- und Zeitmanagement steigern die Kompetenz.
  4. Gesundheit fördern: Integrieren Sie Stress- und Müdigkeitsmanagement in Ihr betriebliches Gesundheitsmanagement.
  5. Digitale Feedbacksysteme nutzen: Nutzen Sie digitale Fahrdaten nicht nur fürs Fuhrparkmanagement, sondern auch zur Förderung des sicheren Fahrverhaltens.
Luzern
Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Verwandte Artikel

BMW Group Werk Landshut entwickelt Software für humanoide Robotik in der Komponentenfertigung.

Juli 21, 2026

ANDRITZ liefert Pumpturbine für Pumpspeicherprojekt in Frankreich

Juli 21, 2026

Exportkontrollen für KI-Modelle – Statement von Ari Albertini, CEO von FTAPI

Juli 14, 2026
Add A Comment
Leave A Reply Cancel Reply

Top Neuigkeiten

Full-Service-Partner für Immobilienvermarktung

Finanzen November 15, 2024

Erweiterung für Generative AI: SAS integriert Softwarelösung für Synthetic Data in sein Portfolio

Finanzen November 15, 2024

Von A wie Azure bis Z wie Zero Trust

Digital November 15, 2024

Wir Empfehlen

Das Team von heybee: Schweizer Bienenprodukte erfolgreich in der DACH-Region – auch über Amazon.

Schweizer KMU bauen mit Amazon ihr Exportgeschäft trotz dem anspruchsvollen Umfeld weiter aus

By Schweizer FachmedienAugust 5, 2026

Weltpremiere von Dagsmejan: Night Renew ist die erste Schlafbekleidung mit Kollagenwirkung

By Schweizer FachmedienAugust 5, 2026

WC-Sitz in Sekunden finden – mit Hilfe der neuen REISSER App

By Schweizer FachmedienJuli 31, 2026
© 2026 Mobility News, ein Teil der First Consulenza AG. Alle Rechte vorbehalten.
  • Home
  • Datenschutzrichtlinie
  • Nutzungsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.